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Ist diese verunglückte "Image-Kampagne" als Werbemaßnahme zu bezeichnen?

Darüber lässt sich streiten, allerdings gilt für Werbung folgendes:
§ 27 MBO-Ä 1997 - Erlaubte Information und berufswidrige Werbung
(Muster-)Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte

(1) Zweck der nachstehenden Vorschriften der Berufordnung ist die Gewährleistung des Patientenschutzes durch sachgerechte und angemessene Information und die Vermeidung einer dem Selbstverständnis der Ärztin oder des Arztes zuwiderlaufenden Kommerzialisierung des Arztberufs.
(2) Auf dieser Grundlage sind Ärztinnen und Ärzte sachliche berufsbezogene Informationen gestattet. (3) Berufswidrige Werbung ist Ärztinnen und Ärzten untersagt. 2Berufswidrig ist insbesondere eine anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung. 3Ärztinnen und Ärzte dürfen eine solche Werbung durch andere weder veranlassen noch dulden.
(4) Eine Werbung für eigene oder fremde gewerbliche Tätigkeiten oder Produkte im Zusammenhang mit der ärztlichen Tätigkeit ist unzulässig.
(5) Werbeverbote auf Grund anderer gesetzlicher Bestimmungen bleiben unberührt.
In einen Kommentar sagt das Ärzteblatt (Dtsch Arztebl 2000; 97(44)) dazu u.a.: "...Die Berufsordnung untersagt dem Arzt Werbung für seine berufliche Tätigkeit. Ein mittelbares Werbeverbot gilt allerdings auch für Krankenhäuser und Institute."

Wahrscheinlich sollte man lieber in zweckmäßigere Maßnahmen investieren. Zum Beispiel ist ein Qualitätsmanagement eine wichtige Voraussetzung für zufriedene Patienten. Ob es das im KKH noch oder wieder gibt? Früher (2006) hatte man mal so etwas